4 Reaktionen zu “Chip”

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Hey Uwe,
zuerst einmal gratuliere ich Dir zu Deinen Beobachtungen, und wie Du schreibst, ist beim Abwärtschip der Roll doppelt so lang wie in der Ebene, während er im Aufwärts nur kürzer ausfällt.
Deiner Meinung nach müsste das richtige Verhältnis des Rolls wahrscheinlich doppelt vs halb lauten.
Ich kann natürlich nicht wirklich Deine Versuche nachvollziehen (kenne weder den Schläger, noch das Gefälle, noch die Bodenbeschaffenheit) und eine physikalisch Erklärung kann ich Dir auch nicht liefern, aber dafür eine Anregung: Baue Deine Erkenntnis bei Deinen Chips ein.
Learning by Doing, wird Dir immer – auch in anderen Bereichen – als häufigste Lernform im lebenslangen (Golf-)Lernprozess helfen.

david.chip am 13. September 2009 um 10:59

Hallo,

habe heute den Chip am Hang ausprobiert und kann mir folgendes nicht erklären. Wenn der Ball hangabwärts aufkommt, dann ist der Roll ca. zweimal so lang als auf gerader Strecke. Und nun kommst: Wenn der Ball hangaufwärts aufkommt verliert dieser fast keine Kraft und rollt fast genauso weit als wenn eine gerade Strecke vorhanden wäre. Ich habe einige Varianten ausprobiert aber kommme immer wieder auf das gleiche Ergebnis. Gibt es dafür eine physikalische Erklärung?

Gruß,

Uwe

Uwe am 11. September 2009 um 12:30

  Wir sprechen hier vom CHIP.
Ja, Uwe, eine Antwort auf die Frage hast Du Dir selber gegeben. Im Rough ist es nämlich wichtig mit dem Schläger nicht allzu lange durch das Gras zu schwingen bevor man an den Ball kommt, man bleibt hängen oder das Schlägerblatt schließt sich und der Ball zieht nach links.
Der Chip ist eben ein spezieller Schlag. Der Ball muss nicht steigen, sondern nur flach nach vor befördert werden – er soll kurz fliegen und dann rollen – und das erreicht man am Besten durch ein Spielen vom rechten Fuß und das “Vorneigen” des Schlägerschaftes – das hat einen niederen Ballflug zur Folge und verhindert außerdem, dass man mit der Schlägerkante hängen bleibt, weil man mit der Kante ja nicht wirklich unter den Ball will. Der Ball wird definitiv vor einem eventuellen Bodenkontakt getroffen.
Wenn Du die Füße sehr nahe zusammenstehen lässt, die Arme sehr eng am Körper und nahe dem rechten Knie zurückführst, dann musst Du den Schlägerkopf und den Stand nicht weiter korrigieren.
David

david.chip am 18. August 2009 um 10:12

Hallo,

warum “Ball zur rechten Ferse” spielen? In vielen Beispielen (nicht auf dieser Seite) wird der Ball von der Mitte aus gespielt. Wenn ich von rechts spiele habe ich das Problem, dass der Schlägerkopf etwas geöffnet ist und ich muss dies mit einem etwas geöffneten Stand ausgleichen. Der einzige Grund der mir hierzu einfällt ist, dass der Schlägerkopf vielleicht etwas besser durch das Gras gleitet. Bitte daher um Erklärung.

Gruß,

Uwe

Uwe am 18. August 2009 um 08:00
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