3 Reaktionen zu “Geometrie im Impact Teil 3”

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Besten Dank für die rasche Antwort und Drill. Werd’s prombieren und berichten.

Gruss
Maeki

Maeki am 08. Juni 2009 um 08:09

Ja, Maeki, wenn man ein 3er Eisen wirklich gut schlagen will, sollte man schon zu der Sorte „guter Spieler“ gehören, denn mit 3, 4, 5 zu spielen ist nicht einfach. Ich meine natürlich eine Weite mit 3 ab 140 m aufwärts. Grundsätzlich sind solche Schläge von der Schwungebene flacher als steil zu spielen, was mit dem längeren Schlägerschaft zu tun hat.
Eine tolle Alternative stelle ich gleich vorn weg: Hybrids, denn selbst die Profis spielen sie aus gutem Grunde. Auch viele guten Spieler ersetzen ihre langen Eisen durch 2, 3, 4, 5 Hybrid und machen sich das Spiel viel leichter (viele Eisensätze werden sogar nur mehr mit 6-PW ausgeliefert. Nicht nur durch die Erleichterung des Schlagens –sie sind eben besser zu händeln als die langen Eisen-, sondern vor allem auch durch Erreichen einer höheren Flugbahn und besserem Halten auf den Grüns.

Ohne einen Schwung live zu sehen, ist eine wirkliche Hilfestellung schwer zu geben.
Bei der Beschreibung Deines Fehlers (Divot mit 3er Eisen weit nach dem Treffmoment und 2. Ich bleibe mit dem Oberkörper nicht ruhig – ich bewege diesen fälschlicherweise zum Ziel), lieferst Du die Antwort eigentlich schon mit.
Durch das Vorbewegen Deines Oberkörpers kommst Du mit Deinem Körperschwerpunkt weit vor den Ball, der Ball befindet sich dann in einer Position, als ob Du ihn beim rechten Fuß angesprochen hättest. Dein Schwungradius erreicht seinen tiefsten Punkt viel weiter vorne in Zielnähe und deshalb hast Du erst später den Bodenkontakt.
Natürlich hat auch das Abwinkeln Deines linken Armes etwas damit zu tun, denn dann stimmt die ganze Koordination nicht zusammen.

drill_wie

Nun zu einem Drill.
Du simulierst die Treffmomentposition bei einer Mauer, indem Du den linken Fuß an die Mauer stellst, das kannst Du auch zu Hause im Wohnraum simulieren.
Im Treffmoment ist eigentlich nur das linke Bein vor dem Ball, Dein Körper ist dahinter und das ist das Wichtigste für Dich.
 
Du musst Dir mental klar werden. Wichtig ist der Kopf. Während Hüften, Gewicht, Knie,.. Richtung Ziel streben, bleibt der Kopf quasi hinten, zumindest über dem rechten Knie.
Jetzt simulierst Du und versuchst Folgendes zu erreichen:
Aufschwung wie im Bilderbuch, linker Arm nicht wirklich durchgestreckt, sondern leicht (sichelförmig) gebeugt, Kopf leicht mitgedreht über rechtem Knie.
Am höchsten Punkt registrierst Du, wo sich Dein Kopf befindet und fixierst diese Kopfposition durch Halten an dieser Stelle (Du musst Dich dazu zwingen, dort zu verharren).
Nun leitest Du den Abschwung ein, indem Du das Gewicht auf die linke Seite verlagerst (tritt fest auf den linken Absatz und drücke den linken Fuß mit der Außenkante an die Mauer, strecke das linke Bein), öffne die linke Hüfte, drehe die Schultern aber nur bis zu einer Parallelen Ball-Ziellinie und führe den Schläger so zum Ball wie in dem Foto.
Das machst Du solange, bis Du ein Gefühl für die Treffmomentphase bekommst und wo sich Deine einzelnen Körperteile befinden. Checke: Kopf, rechtes Knie, Hüfte, usw.
Auf der Range oder auch der Runde kannst Du das in Deine Schwungvorbereitung einfließen lassen mit Sonne in Deinem Rücken und genauer beobachtung des Schattens.
Kontrolliere immer den Kopf, denn nur wenn der Kopf vorgeht, geht auch Dein Oberkörper vor.
Ja, und dann beginne mit leichten Schwüngen durch den Ball. Denke ja nicht an Weite, sondern ausschließlich an Kopf, Knie, Hüfte, …

admin am 06. Juni 2009 um 13:10

Hallo Leute!
Mein Divot beginnt bei Eisen 3 erst ca. 10cm hinter dem Tee? Meine Freunde sagen ich mache zwei Basic-Fehler:
1. Ich winkle im Rückschwung den linken Arm ab.
2. Ich bleibe mit dem Oberkörper nicht ruhig – ich bewege diesen fälschlicherweise zum Ziel.

Hat einer von Euch Erfahrungen mit ähnlichen Symptomen und was für einen Drill kennst ihr?
Danke
Maeki

Maeki am 05. Juni 2009 um 04:30
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