Achtung: Regeländerung für das Putten mit „Anchoring mit langen Puttern“! ab 1.1. 2016. Lies dazu den Spezialartikel über Anchoring mit langen Puttern.
| Das Putten kann man als Spiel im Spiel bezeichnen und daher bekommt es in unserer Bearbeitung eine spezielle Stellung zugewiesen. Wir werden Dir etwas ausführlicher darüber berichten. Schließlich machen Putts die Mehrheit aller Strokes aus. |
In den letzten Jahren sah man viele Putt-Stile, einmal bedingt durch das sich ständig ändernde Putter-Design und andermal durch die Kreativität der Spieler. Sieht man sich die Mehrheit der großen Golfer genau an, dann sieht man aber, dass viele Putting-Fundamentals strikt eingehalten werden. Es mögen sich also Putter (normale Länge, Belly-Putter oder Broomstick-Putter) mit ausgefallensten Design-Köpfen entwickelt haben und Handhabung und Handhaltung (Griff) in ihrem Variantenreichtum fast nicht mehr überschaubar sein, nicht geändert haben sich einige Putting-Basic und der Wille einzulochen. Renommierte Trainer haben oft das Handtuch geworfen und verkündet: Gleich, was Du tust, wie Du den Putter hältst und bewegst, es ist egal, solange Du einlochst.
Zu diesem „Willen-zum-Einlochen“ bringt Dich positives Denken. Es ist die Türe zum Erfolg. Du hast sicher schon die Situation kennengelernt, wo Du Dir innerlich gesagt hast, Du kannst das Loch gar nicht verfehlen und die Überzeugung, dass Du einlochst, bewahrheitete sich. Die Überzeugung hast Du aus früheren Erfolgen gezogen und der Erfolg kommt aus den soliden Fundamentals. Und da sind wir wieder einmal bei Fundamentals angelangt, die wir Dir gleich einmal präsentieren.
Der Griff zum Erfolg
Halte die Hände nahe genug zusammen, sodass sie als eine Einheit arbeiten. Wenn sie getrennt sind ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Handgelenke zusammenbrechen. Ein beliebter Griff von vielen Tourspielern ist der Reverse-Overlap-Grip, sowie der Cross-Handed-Grip, die wir uns speziell ansehen werden.
Reverse Overlap Grip:
Die Handflächen liegen gegenüber, die Daumen mehr oder weniger auf dem Griff.
Die letzten drei Finger der linken Hand und die ersten drei Finger der rechten halten den Schlägerschaft. Der linke Zeigefinger greift über die drei Finger der rechten Hand. Die Daumen über dem Schaft geben den nötigen Spielraum für die Bewegung der Handgelenke.
Animation →Referenz Video: http://www.youtube.com/watch?v=Y0DKBeJhBYs
GIF Datei abrufbar unter Reverse Overlap Grip
Cross Handed Grip/ Crossover Putting Grip:
In den letzten Jahren wird dieser Griff immer beliebter. Lege zuerst die rechte Hand an den Putter, den rechten Daumen auf dem Griff liegend. Füge die linke Hand so an die rechte heran, dass der Daumenballer des rechten Daumen in sich in die Handfläche der linken Hand schmiegt. Dadurch wird das linke Handgelenk noch zusätzlich gestärkt. Ein Knicken des rechten Handgelenks soll vermieden werden.
Animation erstellt aus dem Video von YouTube → http://www.youtube.com/watch?v=ojBLKMqtZQ8
GIF abrufbar unter Cross Handed Grip
Der Griff-Druck
ist ebenso wichtig, also die Stärke mit der der Putter gehalten wird. Und grundsätzlich kann hier schon gesagt werden, dass ein leichter Druck immer besser als ein starker ist, weil starker Druck das Puttgefühl verringert.
Standbreite
Das ist Deine persönliche Präferenz aber erweitere diese, wenn es windig ist, Du darfst durch den Wind nicht gebeutelt werden.
Die Ballposition als nächste Basic erfordert, dass das linke Auge sich beim Ansprechen genau über dem Ball befinden soll, was bedeutet, dass sich der Ball bei der Innenseite des linken Fußes befindet. Vor allem das gibt Dir eine bessere Start-Perspektive, weil Du gleichsam von „hinten puttest“.
Beschleunigung
Beschleunige den Putter zum Loch hin. (Übe Putts aus 25 cm, indem Du den Ball zum Rollen bringst und führe dabei den Putter über das Loch hinweg). Achte immer darauf dass Rück- und Durchschwung gleich lang sind.
Distanz halten
Steh weder zu weit vom Ball entfernt, noch zu nahe. Beides wirkt sich auf die Art wie Du an den Ball kommst aus. Einmal wird es von Innen nach Außen, das andere Mal von Außen nach Innen sein. Du wirst als Ausgleich den Pfad des Putters manipulieren und wirst Schwierigkeit haben, den Putter square im Impact zu führen.
Hände vor!
ist ein weiteres Fundamental für gute Putt-Technik. Sind Deine Hände nämlich hinter dem Ball, unterstützt Du die Tendenz dem Putter mehr Loft zu geben und Deine Handgelenke werden sich winkeln. Gibst Du dagegen Deine Hände vor dem Ball, dann kann der Ball besser rollen.
Blockiere Deinen Körper
Gute Spieler putten mit blockiertem Körper den Putt-Stroke. Das erlaubt den Schultern die Puttbewegung in Pendelform auszuführen (Rauf und Runter und ja nicht Drehen!!). Am besten überprüfst Du, dass Du keinen lateralen Schwenk ausführst, indem Du Dich verkehrt zur Sonne stellst und Deinen Schatten beobachtest. Mit diesem Trick kannst Du nicht nur Deine Hüften, sondern auch Deinen an eine Stelle fixierten Kopf und deine Schultern beobachten.
Die Ausrichtung
Sie muß square zur Ziellinie sein, die nicht immer die direkte Linie zum Loch ist (Break), das bedeutet, dass Dein Körper parallel zu dieser Linie ausgerichtet ist.
Wenn Du diese Fundamentals als Schlüssel für Deinen eigenen Putting-Stil nimmst, wird es Dir wesentlich leichter fallen „einzulochen“.
Lies weiter im nächsten Kapitel Hier.
Wenn man den die Schlagfläche öffnet kommt dieser Bounce noch mehr ins Spiel.
An dieser Stelle gleich etwas Essentielles.
1. To hit a short bunker shot over a high lip, you have to keep the clubface open. That starts at address: Holding the club with your right hand, rotate the face 30 degrees open, then set your left hand and reposition your right. Take a wide stance for stability—you’ll be making a firm swing—and play the ball just inside your left heel.

Und hier nochmals: Es genügt nicht, wie leider oft nur gesagt wird, stelle Dich hin, öffne Deinen Stand und das Schlägerblatt und fertig, sondern vergiß nicht das Wichtigste.
Zur Ziellinie leicht geöffnete Ansprechhaltung,
Am besten gehst Du so vor: Den Schläger kürzer fassen, die Füße nahe beieinander stellen, das Gewicht auf den linken Fuß verlagern, der linke Arm muss vorerst fest sein, die Arme insgesamt aber locker bleiben, die Handgelenke zum Knie vorneigen und wichtig: Ball zur rechten Ferse.
Die Ansprechhaltung ist fast genau dieselbe wie für jeden anderen Schlag. Also Ausrichtung des Schlägerkopfes, richtiger Griff und richtige Fußstellung – relativ nahe zusammen und leicht geöffnet. Empfehlenswert ist es, das Gewicht mehr auf den linken Fuß zu legen und die Hände vor der Schlagfläche zu halten. Die Knie leicht gebeugt und insgesamt relaxt stehen ist unumgänglich wichtig. Die Schultern auf keinen Fall dann öffnen, wenn die Füße leicht offen stehen, immer also Schultern parallel zur Linie zum Ziel. Den Ball legst Du mehr zum linken Fuß, sodass die Hände vor ihm bleiben können. Diese Ansprech-Position soll auch genau gleich im Treffmoment noch vorhanden sein.
Schon in der 7 Uhr Stellung hast Du eine leichten Handgelenk-Winkel. Diese Abwinkelung ist wichtig, da die Handgelenke den Schlag leicht nach unten durch den Ball strecken müssen. Übe dies, bis Du konsequent den Ball triffst und eine gleichbleibende Entfernung erreichst. Notiere Dir die Entfernung.
Übe den Schlag indem Du den linken Arm bis zur 8 Uhr Position schwingst, das Handgelenk gut abwinkelst. Du musst deutlich spüren, dass der Schaft im Rück- als auch im Durchschwung nach oben geht. Vermeide auf alle Fälle den Schläger viel zu weit nach innen und um Deinen Körper herum zu schwingen, das gilt auch für den Durchschwung. Der Schaft muss parallel zur Ball-Ziellinie sein. Notiere die erzielte Entfernung.
Dasselbe noch einmal mit Hochschwingen bis zur 9 Uhr Position. Notiere auch diese Entfernung.
Ganz wichtig ist immer, den Schlag zu einem hohen Finish zu führen, denn das bedeutet, dass Du im Boden-Ball-Treffmoment durch den Ball geschlagen hast. Du musst entlang der Linie zum Ziel schwingen, auch hier nicht um Dich herum. Dass die Schultern und die Hüfte in der Endposition zum Ziel zeigen, ist fast das Wichtigste!
Richtige Schwungebene mit Schlägerschaft auf Ball zeigend; weiters zu flache (nicht um den Körper schwingen, sondern Abwinkeln und hinauf!) und zu steile Ebenen (Abschwung daher nach außen).
Zum Treffmoment Handgelenke vor dem Schlägerkopf, Schwung zum Ziel ziehen, kein Überrollen der rechten Hand, linker Handrücken zeigt weiterhin zum Ziel), Gewicht auf den linken Fuß verlagern.
Die Bilder sprechen für sich selbst. „Flip“ – ein häufiger Fehler -nicht nur beim Pitch-, der durch Nichtverlagern des Gewichts auf die linke Seite entsteht.
